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Also ich muss sagen, Mira ist nicht meine erste Flat Hündin.

Alles begann im Jahre 1997. Ich beschloss, dass ich mir wieder einen Hund zulegen wollte, doch welche Rasse ? Einen Collie hatte ich als Teenager, wunderbare Erinnerungen habe ich an Caro, doch nein, ich wollte eine ganz andere Rasse.

Etwas in der Art eines Retriever`s, aber kein Golden oder Labrador. Ich muss dazu sagen, ich kannte nur die Show Hunde. Ich will hier niemandem zu Nahe treten, doch diese sind mir einfach zu schwer und breit. Ansonsten hatte ich keine Ahnung, dass es noch mehr Retriever gibt. Etwas eleganter und schlanker musste mein zukünftiger Hund sein.

Ich wusste, dass meine Kollegin einen Welpen hatte, den sie mit zur Arbeit nahm. Als ich an diesem speziellen Tag im 96, nach Hause fuhr, sah ich sie und hielt an. Keine Ahnung was für eine Rasse oder Mischling das war, die kleine Timba gefiel mir auf Anhieb. Ich fragte sie, was das für ein Hund sei und sie sagte: ein Flatcoated Retriever. Ich hatte noch nie davon gehört, hatte keine Ahnung wie diese Hunde ausgewachsen aussieht, doch ich wusste ganz genau, das ist es, so einen will ich auch haben. Der Flatvirus hat zugeschlagen und liess mich nicht mehr los. Da ich meinen Hund auch zur Arbeit mitnehmen wollte, musste ich zuerst vorarbeit leisten und mein Team, meinen Oberarzt und den Bereichsleiter davon überzeugen, dass ein zukünftiger Therapiehund auf unserer Station von Nutzen sei.

Ich wollte eine Zuchtstätte anschauen um mehr über diese Rasse zu erfahren und auch um zu sehen, wie der Züchter ist. Ich verabredete mich mit Andrea Gmür und dachte, dass ich nach ca. 1 Std. wieder nach Hause fahren werde. Weitaus gefehlt, um 10:30 war ich bei ihr und um 16:30 bin ich wieder gegangen. Anfang November holte ich meine erste Flat Hündin nach Hause: Camwood Shimmering Shiva.

11 Jahre lang sind wir durch dick und dünn gegangen, haben vieles erlebt. Ich versuchte immer, ihr ein Hundegerechtes leben zu bieten. Sie war mir ein treuer Begleiter, Feund, Tröster und Clown.

Als ich im März 2008 einen kleinen Knoten in ihrem Ellbogen entdeckte, hatte ich schon eine böse Ahnung. Da ich vom medizinischem Bereich komme, bemerkte ich aufgrund der ganzen Struktur, wo er sass und sich so anfühlte, dass es nichts Gutes sein konnte. Der ärztliche Befund bestätigte es mir. Gleichzeitig wurde ich arbeitslos, ich war am Boden zerstört. Eine gute Arbeitskollegin meinte, jetzt hätte ich wenigstens genug Zeit für Shiva, was uns beiden sicher gut täte und so war es auch. Am 30. April 2009 um 7:00 Uhr, verabschiedete ich Shiva bei mir zu Hause. Zwei Freundinnen waren auch da. Wir waren alle sehr traurig.

Die Zeit danach war gemischt von Trauer und Erleichterung und ich vermisste sie sehr, es war einfach so leer zu Hause ohne sie. Mir fiel auf, dass ich abends, nach der Arbeit nicht mehr raus ging, was mir gar nicht gefiel. So habe ich eines Tages Angie Lemberger angerufen. Einfach, um sie kennenzulernen und mir ein Bild von ihrer Zucht zu machen.

Angie hatte eine Hündin bei sich, die gerade Welpen geboren hatte. Natürlich waren diese alle schon reserviert, also machte ich mir gar keine Hoffnungen. Nach einigen Besuchen bei Ihr, sagte mir Angie, das es ein Problem gäbe. Eine zukünftige Welpenbesitzerin habe sich seit der Geburt der Welpen kein einziges mal gemeldet, obwohl sie informiert wurde. Sie werde sich mit ihr nochmals in Verbindung setzen und danach entscheidet sie. Ich sah schon von weiter Ferne ein Hoffnungsschimmer auf mich zu kommen und konnte es fast nicht glauben, als Angie mir nach ca. 4 Wochen mitteilte, dass ich eines dieser Wollknäuel haben könne. Da war ich so etwas von glücklich.

Meine war eine von den Kleinsten, das Fräulein Grau. Und sie hat im Nacken einen Wirbel. Ich war etwas verunsichert und fragte Angie, ob diese kleine Maus  auch eher klein im Wuchs bleiben wird. Sie beruhigte mich und meinte nur, die werde schon noch wachsen. Na wie würde das denn aussehen, wenn ich mit einem ausgewachsenem Flat in Welpengrösse herumlaufen würde. Anfangs September holte ich meine Kleine Twilightstar`s  Q-Tip  Mira zu mir nach Hause. Sie hat die Herzen der Nachbarn und Freunde im Fluge erobert und in meinem Herzen, wird sie immer bleiben. Keinen Tag möcht ich sie missen und für kein Geld der Welt würd ich sie hergeben. Am 22. Juni wird sie schon 2 Jahre alt, wie doch die Zeit vergeht.

 

 

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